10 effektive Schritte bei Kündigung wegen Corona

Unser Leben steht seit 2020 mehr oder weniger Kopf. Das betrifft sowohl unser Privat- als auch das Berufsleben. Viele Menschen haben ihren Job verloren, dadurch Existenzängste und Sorgen. Bist auch Du von einer Kündigung wegen Corona betroffen? Dann ist dieser Artikel genau richtig für Dich. Denn hier verrate ich Dir, warum ein Jobverlust kein Drama ohne Ende ist und wie Du Dich mit 10 effektiven Schritten in Richtung Deines Wunschjobs bringen kannst.

Ich hoffe der Artikel hilft Dir weiter?

Wenn Du beim Bewerben Mühe hast und nicht weiterkommst, schreib mir. Ich helfe Dir weiter.

Kündigung wegen Corona – Zahlen, Daten & Fakten

Eine Kündigung wegen Corona wurde im Jahr 2020 sehr oft ausgesprochen. Allen voran die Hotellerie und Gastronomie – viele Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren. Wenn auch Du betroffen bist, bist Du keinesfalls allein.

Eine Umfrage von StepStone fand heraus, dass in Österreich allgemein gesehen jeder Zehnte gekündigt wurde (Stand März 2020).

Auch, wenn es noch immer nicht rosig aussieht am Arbeitsmarkt, so gibt es jedoch kleine Verbesserungen zu verzeichnen. So hat sich in Deutschland die Zahl der als arbeitslos Gemeldeten im Mai 2021 um 84.000 reduziert.

Sehr dramatisch war hingegen der Mai 2020. Damals gab es laut Arbeitsagentur 450.000 Menschen mehr ohne Job wegen Corona.

Der schweizerische Arbeitsmarkt blieb von der Corona Pandemie ebenfalls nicht verschont. Dort lag die Zahl der Arbeitssuchenden Ende Dezember 2020 mit 163.545 Personen um 39,5 Prozent höher als im Jahr davor.

Doch in allen drei Ländern macht sich langsam wieder ein Aufschwung bemerkbar und die Prognosen gehen auch in eine gute Richtung.

Auch für Dich ein Grund zum Aufatmen und Deine Chance, um aus der Krise gestärkt hervorzugehen.

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Das kannst Du nach einer Kündigung wegen Corona tun

Ich möchte Dir vorweg einen Überblick über die Schritte geben, die Du setzen kannst, wenn Du mitten in der Corona-Pandemie von einem Jobverlust betroffen bist.

Im Idealfall gehst Du tatsächlich Schritt für Schritt vor. Somit stellst Du sicher, dass Du Deinen beruflichen Neustart strategisch angehst. Denn ohne Strategie bleibt das Ziel nur ein Wunschtraum.

  • Lohnt es sich, um den Arbeitsplatz zu kämpfen?
  • Wie ist die rechtliche Lage bezüglich Deiner Kündigung?
  • Beantrage ein Arbeitszeugnis Deines Arbeitgebers
  • Melde Dich arbeitssuchend
  • Kläre ausstehende Sachverhalte in Deiner Firma
  • Richte Deinen Blick nach vorne nach der Kündigung wegen Corona
  • Ordne Deine Gedanken und Situation neu
  • Berufliche Neuorientierung oder „alte Wege“?
  • Überarbeite Deine Bewerbungsunterlagen
  • Lege Dir eine Bewerbungsstrategie zu

Das sind kurz gesagt die 10 Schritte, die Du nach einer Kündigung beachten solltest. Ich in diesem Artikel werde ich auf jeden dieser Schritte näher eingehen und Dir aufzeigen, wie Du sie umsetzen kannst.

Herausforderungen nach der Kündigung

Unklare Rechtslage

Vielen ist es zu mühsam, die arbeitsrechtliche Lage ihrer beruflichen Situation zu klären. Dabei wäre es sehr wichtig, zumindest zu wissen, ob bei der Kündigung wegen Corona alles mit rechten Dingen zugegangen ist? Dabei ist es nebensächlich, ob Du um Deinen Arbeitsplatz kämpfen möchtest oder nicht.

 

Kündigung wegen Corona – Gehen oder bleiben?

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob die Kündigung rechtens ist oder Dir Dein Arbeitsplatz sehr am Herzen liegt, spür in Dich hinein. Prüfe in erster Linie einmal die Hard Facts bezüglich Deiner Entlassung. Gehe in Dich und entscheide dann, aus welchen Gründen Du den Jobverlust nicht hinnehmen willst. Deine Intuition ist oftmals sehr hilfreich.

 

Arbeitszeugnisse und langsame firmeninterne Prozesse

In manchen Unternehmen mahlen die Mühlen etwas langsamer. Wenn Du schon vorweg weisst, dass das bei Deinem Arbeitgeber so ist, bleibe auf jeden Fall dahinter, damit Du zu Deinem Arbeitszeugnis kommst. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen Dokumente, die Du brauchst, um mit diesem Kapitel Deiner Karriere abzuschliessen.

 

Zu späte Meldung der Arbeitssuche nach Jobverlust wegen Corona

Dieses Problem liegt an Dir selbst. Du musst Dich unbedingt erkundigen, welche Regeln in Deinem Land gelten. Hierbei gibt es häufig Fristen, die man beachten muss. Weiters auch Unterlagen, die Du benötigst. Wer gut informiert ist, ist hier klar im Vorteil.

Zum Schweizer System kann ich dazu sagen, dass Du bereits ab Empfangsdatum der Kündigung Dich bewerben solltest. Die Regionale Arbeitsvermittlung (RAV) möchte beweise, dass Du Dich um eine neue Stelle bemühst und verlangt von Dir Kopien Deiner Bewerbungsbemühungen.

 

Ungeklärtes zu spät klären

Wir wären keine Menschen, wenn wir nicht ab und zu etwas vergessen. Im beruflichen Kontext und gerade nach einer Kündigung wegen Corona kann Dich das jedoch nachträglich belasten. Auch hier gelten Fristen, auf die Du achten solltest. Nach ein paar Jahren nutzt es Dir nichts mehr, wenn Du auf Deinen alten Job zurückblickst und Dir Dinge auffallen, die Du nicht abgeschlossen hast.

 

Kündigung wegen Corona und Verzweiflung

Natürlich ist es klar und verständlich, dass der Schock nach einer Entlassung erst mal tief sitzt. Fragen kommen auf: Wer soll denn jetzt die Rechnungen bezahlen? Was wird die Zukunft bringen? Warum ich?

Es ist legitim, sich der ein oder anderen Frage kurzzeitig hinzugeben. Bei manchen Menschen kommt es jedoch dazu, dass sie sich ewig im Kreis drehen, anstatt den Blick nach vorne zu richten.

Du bist mit Deinen Gedanken nicht allein. Laut einer Studie war 2020 für 7 von 10 Personen das stressigste Arbeitsjahr überhaupt.

 

Verharren in der Kündigung

Deine Entlassung ist schon länger ausgesprochen, alle Fakten sind geklärt und doch kannst Du nicht loslassen? Vielleicht fühlst Du Dich jetzt als hättest Du versagt. Du fühlst Dich unfair behandelt und alles andere als wertgeschätzt.

Dafür hat jeder Verständnis und es ist klar, dass man ein paar Tage Zeit braucht, um solch eine Hiobsbotschaft zu verdauen.

Trotzdem empfehle ich Dir, Dir einen „Trauer-Zeitrahmen“ zu setzen. Sonst läufst Du Gefahr, Deine wertvolle Energie und Lebenskraft an eine Sache zu verschwenden, auf die Du sowieso keinen Einfluss mehr hast.

Emotionen sind nichts anderes als freigesetzte Energie. Nutze die Energie der Wut und Enttäuschung für Deine berufliche Neuausrichtung. Das schaffst Du, indem Du schnellstmöglich Deine Kündigung akzeptierst und handelst. Dazu mehr im Punkt 10 dieses Artikels.

 

Unklarheit, wo die berufliche Zukunft liegt

Einen Arbeitsplatz zu verlieren, überfährt einen wie eine Walze: Man ist erst mal platt. Verwirrung, Wut, Trauer und Desorientiertheit machen sich breit. Eventuell wächst bei Dir mit der Arbeitslosigkeit auch die Unklarheit darüber, wo Du beruflich hin möchtest.

Eine Umfrage in Deutschland hat ergeben, dass etwa 50 Prozent der Befragten bereit wären, sich nach der Corona-Krise beruflich zu verändern. Viele verfallen dann in wahllosem Bewerben, ohne im Hier und Jetzt zu hinterfragen, was sie eigentlich in der Karriere wirklich wollen.

 

Alles beim Alten lassen nach Kündigung wegen Corona

In Ausnahmesituationen kennen Menschen zwei Reaktionen: Fight oder Flight. Bezogen auf den Bewerbungsprozess nach einer Kündigung heisst das, entweder man macht einfach nichts oder man verschickt eine Bewerbung nach der anderen. Dabei wird sehr oft vergessen, das eigene Bewerbungsdossier anzupassen und zu optimieren.

 

Fehlende Bewerbungsstrategie

Aus meiner Erfahrung bewerben sich viele Menschen in ihrer Verzweiflung wahllos auf Stelleninserate und verfolgen dabei keine Bewerbungsstrategie.

Die Gründe liegen oft darin, dass viele nicht wissen, wo man anfangen. Sie sind (verständlicherweise) von ihren Existenzängsten getrieben und denken nicht klar.

Das Resultat: Sie bewerben sich auf Stellen, die nicht zu ihnen passen oder für die sie nicht qualifiziert sind. Dann hagelt es eine Absage nach der anderen und das Selbstwertgefühl ist am Tiefpunkt.

Das muss nicht sein. In meinem Artikel, warum die Bewerbungsstrategie so wichtig ist, findest Du konkrete Hilfestellung, wie Du Deine Jobsuche angehen kannst.

Kündigung wegen Corona – 10 Schritte, die Du setzen kannst

Wie Du siehst, stehst Du mit Deiner Karrieresituation nicht allein da. Wichtig ist nun, dass Du nicht den einfachen Weg gehst und den Kopf in den Sand steckst. Natürlich ist es normal, dass Du jetzt Zukunftsängste hast und nicht glücklich über Deinen Jobverlust bist.

Dennoch gibt es Schritte, die Du setzen kannst, um Deine aktuelle Jobsituation zu meistern.

Ich nehme Dich an der Hand und führe Dich Schritt für Schritt in Richtung eines neuen Jobs. Dieser Beitrag soll Dir neue Jobperspektiven aufzeigen.

 

Schritt 1: Kämpfen oder akzeptieren?

Bevor Du irgendwelche weiteren Schritte nach Deinem Jobverlust setzt, musst Du Dir selbst im Klaren sein, wie Du wirklich darüber denkst. Ist die Kündigung durch den Arbeitgeber vielleicht gar eine Befreiung für Dich? Welche Gründe stecken dahinter?

Eine automatische menschliche Reaktion auf derartige Ereignisse, ist es oft, zu verzweifeln, Zukunftsängste zuzulassen und an den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln.

Jedoch liegt in einem Jobverlust auch eine neue berufliche Möglichkeit, eventuell sogar ein Branchenwechsel oder ein gänzlicher Neuanfang.

Damit will ich sagen, dass vermeintlich negative Situationen oft für Dich passieren, und nicht gegen Dich.

 

Schritt 2: Rechtliche Lage abklären nach Kündigung durch Arbeitgeber

Wir tendieren dazu, uns in emotionalen Situationen zu wenig auf die Fakten zu konzentrieren. Doch nach einer ausgesprochenen Kündigung durch den Arbeitgeber ist es wichtiger denn je, rational zu denken.

Ein Jobverlust ist es rechtlich erst dann, wenn bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch alle rechtlichen Bedingungen eingehalten wurden.

Allein in Deutschland unterscheiden Juristen hinsichtlich Kündigung eines Arbeitsvertrags 10 verschiedene Varianten. Ausserdem gilt vielerorts ein Kündigungsschutz sowie Fristen, die es zu beachten gilt. Kurz gesagt: Es ist Deinem Vorgesetzten nicht möglich, Dich einfach von heute auf morgen zu entlassen.

Wenn Du Deinen Job gerne behalten möchtest oder Du den Kündigungsgrund nicht einsiehst, kannst Du zudem auch auf eventuelle Formalfehler achten.

Dieser Weg nach einer Entlassung empfiehlt sich jedoch weniger, wenn Du in Deinen Job behalten möchtest. Klarerweise ist das Vertrauensverhältnis dann gestört.

Quellen, die Dir in arbeitsrechtlichen Belangen helfen können:

Österreich: Arbeiterkammer
Deutschland: Arbeitnehmerhilfe
Schweiz: Schweizer Arbeitsrecht

 

Schritt 3: Arbeitszeugnis beantragen für neue Arbeitgeber

Wenn Du also mit Deinem bisherigen Karriereweg in diesem Unternehmen abgeschlossen hast und Dich neu orientieren willst, fordere unbedingt ein Arbeitszeugnis an.

Es sei denn, Du wurdest aus Deinem jetzigen Job aus einem triftigen Grund entlassen, der kein gutes Licht auf Dich wirft.

Achte ausserdem darauf, dass Dein Arbeitszeugnis den Tatsachen Deiner Arbeitsleistung entspricht und nicht etwa versteckte Botschaften enthält.

Wenn Du unsicher bist, ob Du ein gutes Arbeitszeugnis erhalten hast, dann kannst Du es bei der Arbeitszeugnishilfe kostenpflichtig prüfen und verbessern lassen.

Mit dem Code SELMA10 erhältst Du 10% Rabatt auf alle Angebote der Arbeitszeugnishilfe.

 

Schritt 4: Arbeitssuchend melden für Arbeitslosengeld

Der nächste Schritt nach Deinem Jobverlust ist es, Dich als arbeitssuchend zu melden. Erst dann hast Du, unter bestimmten Voraussetzungen, Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Sorge Dich so schnell wie möglich darum. So entstehen Dir keine unnötigen finanziellen Lücken oder gar Engpässe. Bezüglich Arbeitslosengeld gibt es verschieden Richtlinien und Fristen pro Land:

Informationen zum Ablauf in der Schweiz
Arbeitsmarktservice Österreich und Arbeitslosengeld
Bundesagentur für Arbeit in Deutschland

 

Schritt 5: Ausständiges klären nach Jobverlust

Nach jeder Kündigung (wegen Corona) gibt es noch einige berufliche Dinge zu klären.

  • Besteht noch Resturlaub oder Überstunden?
  • Willst Du diese noch beziehen?
  • Möchtest Du sie Dir auszahlen lassen?
  • Gibt es Dinge, die noch offen sind?
  • Wann ist Dein definitiv letzter Arbeitstag?
  • Gibt es eine Übergabe der Aufgaben?

Verständlicherweise sitzt der Schock nach einem Jobverlust tief. Wahrscheinlich hast Du in dem Moment andere Sorgen, um Dich mit derartigen Fragen zu beschäftigen.

Dennoch sind es wichtige Dinge, die Du klären musst, bevor Du vielleicht etwas übersiehst. Gewisse Punkte können nach dem Verstreichen von Frist auch nicht mehr erledigt werden.

Auch wenn es Dir schwerfällt und Du Dich ungerecht behandelt fühlst: Mach einen sauberen Abgang denn Du weisst nie, ob man sich im Berufsleben wieder trifft.

 

Schritt 6: Nach vorne schauen nach Kündigung wegen Corona

Natürlich ist es richtig und wichtig, dass Du den Jobverlust betrauerst. Gerade, wenn es sich um eine Kündigung wegen Corona handelt, ist es besonders schwierig.

Dazu gesellen sich neben den Ausgangssperren und Lockdowns auch noch Zukunftsängste. Nichtsdestotrotz gilt es für Dich, jetzt nach vorne zu schauen und zu reflektieren:

  • Was möchtest Du an Deinem nächsten Arbeitsplatz nicht mehr?
  • Welche Punkte muss Dein künftiger Arbeitgeber unbedingt erfüllen?
  • Was hast Du aus dieser Situation gelernt?
  • War Wertschätzung im Job gegeben?
  • Was habe ich in diesem Job alles gelernt?

 

Schritt 7: Akzeptieren der Situation und Neuorientierung nach Kündigung

Egal, ob die Kündigung wegen Corona ausgesprochen wurde oder nicht: Du tust Dir selbst einen Gefallen, wenn Du die Situation akzeptierst, wie sie ist. Nur so hast Du die nötige Energie, um beruflich nach vorne zu schauen.

Ob Du es glaubst oder nicht: Dein Traumjob wartet da draussen auf Dich und für ein anderes Unternehmen bist Du der Wunschkandidat. An dieser Stelle ist eine klare Zukunftsorientierung besonders wichtig:

  • Wo möchtest Du beruflich hin?
  • Hast Du einen konkreten Karriereplan?
  • Welche Weiterbildungen würden Dein Profil aufwerten?
  • Hast Du Referenzpersonen, die Du kontaktieren kannst?

Du merkst schon, wer sich mit der Zukunft beschäftigt, hat keinen Platz für die Vergangenheit. Oftmals liegt in einem „leider nein“ genau Deine Chance, alles neu zu gestalten.

Vielleicht hattest Du schon immer Lust, einen Quereinstieg zu wagen? Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dazu.

 

Schritt 8: Berufliche Neuorientierung oder „alte berufliche Wege“

Viele Leute sind von einer Kündigung wegen Corona betroffen. Ich bin aber auf viele Menschen getroffen, die den Jobverlust dazu genutzt haben, um sich beruflich weiterzubilden und neues Wissen anzueignen.

Vielleicht ist für Dich eine neue Ausbildung, eine berufliche Weiterbildung oder die Schärfung Deiner Skills das Richtige? Im Internet findest Du eine Fülle an on- oder offline Weiterbildungen.

Für Dich gilt es hier, Dir zuerst bewusstzumachen, mit welchen neuen Kompetenzen Du punkten kannst. Vor allem im Kontext zu Deiner nächsten Stelle.

Aktuell sind vor allem Fachkräfte gefragt, die sich im Bereich Onlinemarketing gut auskennen. Eine weitere gute Idee ist es, Dein Wissen zu Themen Bewerbung und Selbstmarketing aufzufrischen. Entweder im Eigenstudium durch das Lesen von Blogs, durch einen Online Kurs oder mithilfe eines Coachs.

Vielleicht helfen Dir folgende Fragen, um eine berufliche Neuorientierung anzugehen:

  • Wenn Du beruflich alles machen könntest, was würdest Du gerne tun?
  • Was hat Dich bisher daran gehindert?
  • Welche Schritte würden Dich Deinem beruflichen Ziel näherbringen?
  • Wer aus Deinem Netzwerk könnte Dich dabei unterstützen?

 

Schritt 9: Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen

Hand aufs Herz: Wie schauen Deine Bewerbungsunterlagen aus? Wenn sie aus tabellarischem Lebenslauf, standardisiertem Motivationsschreiben und langweiliger Auflistung Deiner Tätigkeiten bestehen, dann hast Du eine Aufgabe.

Diese lautet: Die grundlegende Überarbeitung Deiner Bewerbungsunterlagen. In diesem Artikel verrate ich Dir, wie Du Deinen Lebenslauf ideal aufbaust uns strukturierst.

Beachte dabei auch Dein Personal Branding und Dein Selbstmarketing. Deine Bewerbung soll ansprechend, überzeugend und Deine Persönlichkeit unterstreichend sein.

Beim Selbstmarketing geht es darum aufzuzeigen, dass Du Dir Deiner Stärken bewusst bist und man mit Dir auf das richtige Pferd setzt.

Nutze dazu LinkedIn und auch andere Social-Media-Plattformen. Gestalte Deine Profile so ansprechend wie möglich. So lenkst Du die Aufmerksamkeit positiv auf Dich. Aktiviere auch Deine beruflichen Kontakte und den verdeckten Arbeitsmarkt, um einen neuen Job zu finden.

 

Schritt 10: Zum Ziel mit einer Bewerbungsstrategie

Unternehmen gehen strategisch an ihre Geschäftsziele heran. Genau das solltest Du als Bewerber auch tun. Überlasse Deine Karriere nicht dem Glück und schon gar nicht der Hoffnung.

Niemand anderes als Du ist dafür verantwortlich, ob Du rasch eine neue Stelle findest. Klar, es gibt viele Dinge, die Du nicht beeinflussen kannst. Aber es gibt genauso viele Stellschrauben, an denen Du drehen kannst, um in Rekordzeit wieder einen neuen Job zu haben.

Natürlich kann es verschiedene Ursachen haben, warum Deine Bewerbung nicht gut ankommt. Häufig liegt es jedoch daran, dass Du nicht strategisch genug an diese wichtige Sache rangehst.

Hier ein paar Impulse, damit Du Dir eine Strategie zurechtlegen kannst:

  • Werde Dir bewusst wer Du bist und was Du zu bieten hast
  • Überlege Dir gut, für welchen Job in welchem Unternehmen Du Dich bewerben möchtest
  • Informiere Dich, in welchen Branchen aktuell Personalnot herrscht
  • Nutze nicht nur ausschliesslich online Stellenportale, um Dich zu bewerben (Stichwort Spontanbewerbung)
  • Aktiviere Dein Netzwerk und finde Personen, die Dich bei Deinem Vorhaben unterstützen

Klingt vielleicht ein wenig unglaubwürdig im ersten Moment, aber ein Jobverlust wegen Corona kann auch positive Seiten haben. Für Dich die ideale Möglichkeit, Deine bisherige Bewerbungsstrategie von Grund auf neu zu überdenken und zu überarbeiten.

Vergiss nicht: Wenn der Plan nicht funktioniert, ändere den Plan. Aber niemals das Ziel.

Hast Du Mühe beim Verfassen Deines Bewerbungsschreibens?

Dann hol Dir meine Anleitung mit der erprobten 5-Schritte-Struktur. So wird Bewerben zum Kinderspiel!

Hol Dir Unterstützung nach einem Jobverlust 

Nach einer Kündigung wegen Corona stehen Dir mehrere Optionen zur Unterstützung offen. Diese möchte ich Dir hier aufzählen. Nimm sie in Anspruch, Du musst diese Situation nicht allein bewältigen.

Rechtliche und berufliche Beratung 

Solltest Du Dir nicht sicher sein, ob Deine Entlassung rechtens war, kann es helfen, sich juristischen Rat zu holen. Ausserdem kann es sein, dass Du eine Meinung von einem Experten möchtest, um neue berufliche Perspektiven zu erlangen.

 

Hilfe durch das Arbeitsamt

Dort findest Du nicht nur rechtlichen Rat, sondern auch Möglichkeiten, was neue Jobs betrifft. Oftmals wird Dir dort eine Aus- oder Weiterbildung angeboten. Viele Kurse werden gefördert.

 

Austausch mit anderen nach Kündigung wegen Corona

Nach tragischen Ereignissen im Leben hilft es oft, sich mit anderen auszutauschen. Sei es nun mit Freunden und Familie oder anderen, die von der Corona-Pandemie ebenfalls getroffen wurden. Wichtig dabei ist nur, dass Dich derartige Gespräche Richtung berufliche Zukunft bringen und nicht runterziehen.

 

Aus- und Weiterbildungen

Nach einem Jobverlust kann es Dir guttun, wenn Du Dich beruflich weiterbildest. Sei es nun im Bereich Deiner Sozialen Kompetenzen oder in einer ganz anderen Branche als Deiner. Eine weitere Möglichkeit wäre, Dich in Deinem Feld noch mehr zu spezialisieren.

Hier findest Du beispielsweise geförderte Kurse in Österreich.
Angebote zur Aus- und Weiterbildung in Deutschland.
Schweizer Bildungsportal und Lehrgänge.

 

Coaching und Beratung

Möglicherweise bist Du mit Deinem Latein am Ende und weisst nicht mehr weiter. Um gezielte Ergebnisse zu erreichen, kann ich Dir gerne als Coach zur Seite stehen. Mit meiner Unterstützung wirst Du zum Wunschkandidaten und Deine Kündigung wegen Corona ist nur mehr eine blasse Erinnerung aus der Vergangenheit.

Vermeide diese Fehler nach einer Kündigung wegen Corona

Jetzt weisst Du, welche Schritte Du konkret setzen kannst, um in Deiner Karriere dennoch weiterzukommen, anstatt im Ist-Zustand zu verharren. Zum Schluss möchte ich Dir noch sagen, was Du nach einer Entlassung auf keinen Fall tun solltest.

 

Suchen nach dem Schuldigen

Eventuell suchst Du nach einem Sündenbock, der an allem schuld ist? Auch wenn es vielleicht Dein ehemaliger Chef ist, der Dich in diese Notlage gebracht hat – es bringt Dir nichts, ihm die Schuld zu geben. Manchmal gibt uns das Universum einen unsanften Ruck, damit wir uns zum Guten verändern.

 

Flucht in Süchte

Ein einfacher, aber denkbar schlechter Weg ist es, sich nach einer Kündigung in Süchte zu flüchten. Es macht keinen Unterschied, um welche Sucht es sich handelt. Jede wird Dich früher oder später zu viel Zeit und womöglich auch Geld kosten. Beides kannst Du in Deine berufliche Zukunft investieren.

 

Schwarzmalen und Generalisieren

„Alles ist schlecht“, „nie gelingt mir was“, „das kann aber auch nur mir passieren“. Kommt Dir der ein oder andere Gedanke bekannt vor? Besser ist es, wenn Du all Deine Lebensbereiche für sich betrachtest. Klar, der Verlust des Arbeitsplatzes – gerade in einer Pandemie – ist nicht schön. Dennoch ist deshalb nicht Dein gesamtes Leben schlecht.

 

Aufgeben und verharren nach Kündigung wegen Corona

Wer es nicht versucht, hat bereits verloren. Aufgeben ist zwar oft ein geläufiges Mittel, gleich wie abwarten und nichts tun. Beide Wege stehen Dir aber im Weg zu Deinem neuen Job. Du wurdest gekündigt, aber Deine Karriere geht weiter, wenn Du es willst.

 

Sich mit Negativität umgeben

Negativität findet sich in allen Formen wieder. Sei es nun Leute, die Dir einreden, wie arm Du bist und dass Du nie wieder einen Job finden wirst. Oder Nachrichten, die nur bestätigen, wie schlecht die Welt ist. Auch Deine eigenen Gedanken und Deine Tagesgestaltung können Dich negativ beeinflussen. Wähle also weise, womit Du Dich umgibst und beschäftigst.

 

Unprofessionelles Verhalten zeigen

Ganz gleich, wie ungerecht Du Dich behandelt fühlst oder wie unfair die Situation tatsächlich ist, behalte Deine Würde. Du möchtest keine schlechte Nachrede durch Deinen ehemaligen Arbeitgeber. Vermeide deshalb:

  • Emotionale Ausbrüche
  • Lästern über den Ex-Arbeitgeber, besonders nicht in einem Bewerbungsgespräch
  • Böse Worte zum Abschied
  • Löchern mit Fragen, die im Endeffekt an Deinem Selbstwert nagen

Abschliessendes Fazit zu Kündigung wegen Corona

Vom Arbeitgeber entlassen zu werden, hinterlässt immer eine gewisse Leere und nagt klar am Selbstwertgefühl. Dabei ist es egal, ob wir uns mitten in einer Pandemie befinden oder nicht.

In so einer Situation ist es wichtig, dass Du einen kühlen Kopf bewahrst und Schritt für Schritt aus der Ist-Situation in Deine Wunschsituation gehst.

Wenn Du bedenkst, was Du in Deiner beruflichen Laufbahn und in Deinem Leben bisher schon alles erreicht hast, wirst Du auch aus diesem Abschnitt erfolgreich gehen.

Entscheidend dabei ist nicht, wie schnell Du vorwärtskommst, sondern, dass Du vorwärtskommst. Ob Du Deine neue berufliche Herausforderung und den Weg dorthin allein meistern möchtest oder mit der Unterstützung einer Expertin, bleibt Dir überlassen.

Ich habe bereits unzähligen Menschen zu ihrem Traumjob gebracht. Du brauchst eine Portion Zuversicht und Inspiration?  Dann lies hier, welche unglaublichen Erfolge meine Kunden mit meiner Unterstützung erzielen konnten.

Hast Du eine Frage, die ich mit einem Blog Artikel beantworten soll? Schreib mir!

 

Über Selma Kuyas

Über Selma Kuyas

Auch bekannt als Bewerbungsqueen, ist Selma führende Expertin für Bewerbung & Selbstmarketing im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von LinkedIn, nebst Persönlichkeiten wie Gerhard Schröder oder Fussballstar Thomas Müller, als LinkedIn Top Voices 2020 ausgezeichnet und unterstützt ambitionierte Bewerber tatkräftig beim Karrieresprung.

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